Stand: 17.09.2026, 23:18 Uhr
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Auftauender Permafrost, schwindende Gletscher, Rekordwärme: Eine neue Studie erklärt, wie der Klimawandel den Felssturz im Himalaya mit auslöste.
Frankfurt – Am 26. August 2026 brach an der Nordflanke des 7.227 Meter hohen Langtang Lirung in Nepal eine gewaltige Masse aus Fels und Gletschereis ab – rund zwei Quadratkilometer Gestein und Eis stürzten aus über 5.000 Metern Höhe rund 1.400 Meter in die Tiefe. Innerhalb von nur sieben Minuten erreichte eine Wand aus Wasser, Eis, Schlamm und Gestein die 22 Kilometer entfernte Grenzstation Rasuwagadhi – mit durchschnittlich 188 Stundenkilometern. Die Flutwelle löschte Grenzanlagen, die Ortschaft Timure und den Marktflecken Syabrubesi praktisch aus. Noch 200 Kilometer weiter unten, am Fluss Devghat, hatte sich die Wassermenge binnen sieben Stunden mehr als verdoppelt.