Stand: 18.09.2026, 22:40 Uhr
Mit zunehmendem Alter wird die Stimme der Mutter für Kinder zu Hintergrundrauschen. Zwei Pubertätsexpertinnen verraten, wie Eltern damit umgehen können.
Frankfurt – Wenn Teenager ihre Eltern scheinbar ignorieren, steckt dahinter nicht etwa böser Wille oder Faulheit. Das haben Forschende der Stanford-Universität 2022 herausgefunden. Ihre Studienergebnisse zeigen, dass sich im Alter von 13 Jahren das Gehirn von Kindern grundlegend verändert. Während bis dahin die Stimme der eigenen Mutter das Belohnungszentrum am stärksten aktiviert hatte, verlor sie in der Pubertät diese Sonderstellung. Stattdessen reagierten jugendliche Gehirne plötzlich viel intensiver auf fremde, unbekannte Stimmen.










